Presseberichte

Kai Zimmer / Ronny Kaiser Gesamtsieg

Franco und Peggy Decker

An der Spitze zeichnete
sich ein harter Kampf ab. Kai Zimmer konnte sich um hauchdünne 3,4 Sekunden vor
Marc Färber durchsetzen. Dritter im Bunde wurde Armin Sommer / Bianca Lauck, 22,5 Sekunden hinter Kai Zimmer / Ronny Kaiser.
Christian Brunken / Hans-Peter Loth
mussten ihren Ford Sierra nach WP 2 wegen Spätfolgen eines Ausrittes auf WP 1
abstellen.
Einen Überraschungssieg gab es in der Klasse H bis 2000 ccm, Alexander Gräff / Stefan Später konnte sich vor Stefan Malter / Kati
Schmitt mit einem Vorsprung von 24,4 Sekunden durchsetzen. Dritter wurde
Michael Herresthal / Markus Schley
vor Uwe Gropp / Patrik Kesselring.
Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher dominierten
wieder die Klasse N/F2005 bis 2 Liter. Franco und Peggy Decker konnten im
dritten Anlauf das Potenzial des Italo BMW M3 aufzeigen.
Platz 2 in der Klasse, vor Pascal Achen / Annick Steichen war der verdiente
Lohn für eine fehlerfreie Fahrt.
Die 1600er bei der Gruppe N wurde von Kai Hantel / Klaus Cousin auf Citroen Saxo vor zwei Suzuki Ignis
gefahren von Stefan Schneppenheim / Hans-Joachim Grimberg
und Gianni di Noto / Tobias Glatzel
gewonnen.
Ohne Überraschung das Ergebnis in der Gruppe H Klasse bis 1600 ccm, Frank und
Ralph Merten auf Citroen Saxo konnten die Klasse mit
einem Vorsprung von 54,2 Sekunden vor Michael Riga / Christian Mohrhardt auf Opel Corsa gewinnen.
Bei den 1300er tobte weiter der Kampf zwischen Mario Fuchs / Maik Dünker auf Daihatsu Charade
und Sven Langenfeld / Theresia Antony auf Suziki
Swift. Das vom ATC Merzig genannte Team Langenfeld / Antony setzte sich mit 3,2
Sekunden durch.
Die Gruppe G war ein Fall für Gernot und Sandra Gräff
auf dem gelben Audi A3, sie konnten sich mit 5,1 Sekunden gegen Thomas Cappel / Andreas Setzer auf Subaru Impreza
durchsetzen.
Insgesamt Präsentierte der MSC Obere Nahe seine zum 17. mal
ausgetragene Rallye von der besten Seite. Der angekündigte Schnee blieb aus,
bei trocken kaltem Wetter konnten die Piloten ihr können auf den
anspruchsvollen Wertungsprüfungen zwischen Wolfersweiler und Freisen unter beweis stellen,
Für das Würmer-Rallye-Team war es ein erfolgreicher Tag, erstmals unter
Bewerbung des MSC Schiffweiler 1929 e.V. startend, konnten die sieben Teams,
einen Klassensieg, zwei Zweite und zwei vierte Klassenränge erzielen.
Rallye
nat.: Hohloch schneller als die Allrad-Fraktion
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Joachim
Hohloch feierte bei der 15. ADAC-Rallye Kohle und
Stahl rund um Wolfersweiler einen überraschenden Gesamtsieg. Am Steuer des nur
heckgetriebenen Ford Escort MkII RS2000 siegte Hohloch vor seinem Saarbrücker Stadtkollegen Armin Sommer
im Gruppe G-Subaru Impreza STi. Dritter wurde Favorit Axel Friedhoff
im Mitsubishi Lancer Evo VI. Insgesamt standen drei
Wertungsprüfungen auf dem Programm, die doppelt befahren wurden und bereits
teilweise bei der Rallye Deutschland vor einigen Wochen zur Verfügung standen.
Vor allem heftiger Regen zu Beginn verwandelte die Prüfungen in rutschige Apshaltpisten, wobei es viele Piloten zunächst sehr
vorsichtig angingen. Im Gegensatz zu den Vorjahren konnten fast alle Teams die
Rallye bei Helligkeit beenden. Eigentlich hätte bei diesen Bedingungen einer
der Allradler gewinnen müssen. Aber Axel Friedhoff konnte, wie schon häufiger in diesem Jahr, das
Potential seines Mitsubishi Lancer Evo VI nicht wie
erhofft nutzen. Freimut Stockmar musste seinen neuen
Mitsubishi Lancer Evo VII bereits nach der ersten
Prüfung mit Turboschaden abstellen und Armin Sommer im Sauer-Subaru war auf der
ersten Prüfung noch nicht richtig wach und büßte gleich 13 Sekunden ein. In
Bestform präsentierte sich hingegen Joachim Hohloch
mit seinem 25 Jahre alten Ford Escort RS 2000 16V. Dank drei Bestzeiten verwies
er die Allradler in die Schranken und feierte den
ersten Gesamtsieg der laufenden Saison.
Auf den hervorragenden siebten Gesamtrang konnte Markus Brack mit dem
1600er-Opel Corsa vorfahren. Im Kampf um den Klassensieg fiel die Entscheidung,
als Frank Merten mit seinem Citroen Saxo auf der
fünften Prüfung kurz von der Strecke abkam und rund zehn Sekunden verlor.
Junior-Cup-Pilot Christian Stockmar (Citroen Saxo) wurde 14. im Gesamt und Klassen-Vierter und der
Gesamt-13. Frank Schlinck (VW Polo) siegte bei den
1300ern.
Endergebnis nach 6 14 Wertungsprüfungen:
1. Joachim Hohloch/Susanne Hohloch,
Ford Escort RS 2000, 23.38 Minuten (1. Gruppe F bis 2000 ccm)
2. Armin Sommer/Dominique Eberle, Subaru Impreza STI,
+ 12,7 Sekunden (1. Gruppe G)
3. Axel Friedhoff/Gerd Stein, Mitsubishi Lancer Evo VI, + 15,7 Sek. (1. Gruppe F über 2000 ccm)
4. Dieter Reiland/Claudia Reiland,
Mitsubishi Galant, + 38,7 Sek.
5. Stefan Malter/Achim Marx, Peugeot 306 S16, + 59,5 Sek.
6. Michael Rausch/Steffen Reith, Opel Ascona 2.4, +
1.12,5 Minuten
7. Markus Brack/Bernd Brack, Opel Corsa GSi, + 1.20,0
Min. (1. Gruppe F bis 1600 ccm)
8. Christian Brunken/Peter Loth,
Ford Sierra Cosworth, + 1.23,8 Min.
9. Frank Merten/Ralph Merten (Citroen Saxo) + 1.23,9
Min.
10. Andreas Dingert/Heike Dingert
(VW Golf GTi) + 1.30,4 Min.
15. Frank Schlinck/Martin Sutter
(VW Polo) + 1.56,8 Min. (1. Gruppe F bis 1300 ccm)
19. Franz Reinert/Sebastian Schumacher (VW Golf) +
2.17,1 Min. (1. Gruppe N/F2005 bis 2000 ccm)
24. Rene Wolf/Michael Marc (Opel Vectra 4x4) + 2.33,5 Min. (1. Gruppe G2)
28. Max Birnbreier/Timo Birnbreier
(Mitsubishi Galant) + 2.49,5 Min. (1. Gruppe N/F2005 über 2000 ccm)
31. Gianni Di Noto/Sebastian Glatzel
(Opel Kadett) + 3.07,6 Min. (1. Gruppe G3)
48. Thomas Seiler/Friedemann Norheimer (Hyundai
Accent) + 4.39,1 (1. Gruppe G4)
Bestzeiten:
Hohloch 3, Friedhoff 2,
Sommer 1.
Rallye
nat.: „Schmidti“ der Held von Kempenich
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Es
gab vermutlich niemanden, der in der Leyberghalle zu Kempenich Markus „Schmidti“ Schmidt diesen Erfolg nicht gegönnt hätte:
Gesamtsieg bei der 27. ADAC-Rallye „Rund um Kempenich“. Mit seinem Ford Escort MkII RS2000 hatte sich der Hesse bis zum letzten Meter ein
spannendes Duell mit Marc Färber im Mitsubishi Evo IV
geliefert, der sich schließlich um knappe 3,1 Sekunden geschlagen musste. Mit
bereits 44,8 Sekunden Rückstand wurde Christoph Schleimer (Vauxhall Astra)
dritter.
Bei Sonnenschein und optimalen äußeren Bedingungen hatten 120 Teams die vier
Wertungsprüfungen in Angriff genommen. Und Schmidti -
mit der hohen Start-Nummer 28 leicht benachteiligt – sorgte gleich für die
erste Bestzeit auf dem Rundkurs Müllenbach. Das seit
Mitte des Vorjahres eingesetzte sequentielle Sechs-Gang-Getriebe in Kombination
mit dem Cosworth-Saugmotor brachte endlich den
erhofften großen Sprung nach vorn, da über den Winter ein Zündunterbrecher
eingebaut wurde. Frank Färber verlor 2,0 Sekunden, Christoph Schleimer als
bester Vertreter der Trophy 88 6,3 Sekunden. Bei
seinem erst zweiten Einsatz im Moufang-BMW M3 wurde
Andreas Mansfeld guter vierter vor Klaus-Peter Gebhardt im – bei der
Taunus-Rallye schwer beschädigten – Opel Ascona 400.
WP zwei führte dieses Mal von Fuchshofen berghoch
nach Reifferscheid und bevorteilte
aufgrund der vielen Spitzkehren die Allrad-Fraktion. Färber mit Bestzeit und
Übernahme der Gesamtspitze, die Subaru-Piloten Armin Sommer und Frank Schrader dritter und fünfter, Jochen Hirsch (Escort Cosworth) vierter. Sommer hatte auf WP eins bereits 45
Sekunden wegen eines Reifenschadens vorne links eingebüßt. Schrader
war zufrieden mit dem Potential seines Imprezas, die
vielen Autobahn-Testkilometer der letzten Tage hatten sich gelohnt, zusätzlich
war ein Techniker von Prodrive vor Ort. Mitten in die
Allrad-Horde war Schmidti als WP-zweiter eingebrochen
und auch die Gesamtführung sollte sich der Escort MkII-Pilot
eine Prüfung später wiederholen.
Auf der Königsprüfung – fast sechs Kilometer lang von Adenau zur Hohen Acht mit
rund 300 Höhenmetern – knöpfte der Escort-Pilot Färber 2,2 Sekunden ab und
stellte die alte Reihenfolge wieder her. Schleimer versuchte das Tempo der
beiden mitzugehen, hatte aber kurz vor dem Ziel einen beinahe Abflug und hielt
den Vauxhall mit viel Geschick auf der Kreisstraße. Ein paar Autos später
wählte Opel Manta-Pilot Rolf Blum die gleiche Linie und landete – trotz
wesentlich weniger Speed – auf dem Dach.
Nach dem Aha-Erlebnis machte es der ehemalige Opel-Werksfahrer auf der letzten
Prüfung, dem zweiten Durchgang des Rundkurses, ruhiger und war auf die Sicherung
des dritten Gesamtranges und Sieg bei der Trophy 88
bedacht. Schmidt und Färber bliesen beide zur finalen Schlussattacke und
begeisterten die vielen Fans. Alle anderen Team verloren 14 Sekunden und mehr
nur in dieser Prüfung auf die beiden Dominatoren! Der
Heuchelheimer hatte mit weiteren 1,5 Sekunden die Escort-Haube knapp vorne und
wurde vielumjubelter Gesamtsieger. Kompliment auch an
Taunus-Sieger Färber, der bis zuletzt alle Register seines Könnens gezogen
hatte.
Schmidti bewies damit einmal mehr, zu welchen
Ergebnissen ein Ford Escort MkII RS2000 auch noch
heute - 30 Jahre nach seinem Debüt bei der Scottish Rally 1975 – fähig ist. Damals war der Escort seiner Zeit
um mindestens zehn Jahre voraus, den meisten Fords bis heute.
Klaus-Peter Gebhardt kam Schleimer zum Schluss noch mächtig nahe und wurde mit
nur 2,5 Sekunden Rückstand Gesamtvierter. Nach der
Leistung von Kempenich gehört der Pilot des MSC Stade
jetzt auch zu den Favoriten bei der ADAC-Rallye Köln-Ahrweiler im November.
Erst auf der letzten Prüfung zog Jürgen Lenarz (Opel
Kadett C) an Heinz-Robert Jansen im Opel Manta vorbei und wurde bester
Youngtimer bis 2000 ccm. Sehr gut unterwegs war einmal mehr Frank Merten aus
Köln, der im Citroen Saxo locker die Gruppe H bis
1600 ccm gewann und als hervorragender Gesamt-12. die Zielrampe überquerte.
Gesamtklassement nach 4 Wertungsprüfungen:
(gestartet: 120; gewertet: 94)
1. Markus Schmidt/Ulli Weidauer (Ford Escort MkII RS2000) 20.47,6 Minuten (1. Gruppe H bis 2000 ccm)
2. Marc Färber/Alexandra Färber (Mitsubishi Lancer Evo
IV) + 3,1 Sekunden (1. Gruppe N/F über 2000 ccm)
3. Christoph Schleimer/Dieter Hawranke (Vauxhall
Astra) + 44,8 Sek. (1. Trophy 88)
4. Klaus-Peter Gebhardt/Ina Beck (Opel Ascona 400) + 47,3 Sek. (1. Gruppe Y
über 2000 ccm)
5. Frank Schrader/Mathilde Renzel
(Subaru Impreza STi) + 52,1
Sek.
6. Lars Mysliewietz/Oliver Schumacher (Honda Integra Type-R) + 52,8 Sek. (1.
Gruppe N/F bis 2000 ccm)
7. Andreas Mansfeld/Björn Leifert (BMW M3 E30) + 53,4
Sek.
8. Rolf Kramer/Frank Christian (VW Golf GTi) + 59,7
Sek.
9. Jürgen Lenarz/Dieter Müller (Opel Kadett C GT/E) +
1.05,9 Minuten (1. Gruppe Y bis 2000 ccm)
10. Heinz-Robert Jansen/Martin Jansen (Opel Manta) + 1.06,1 Min.
11. Jochen Hirsch/Fritz-Walter Vohl (Ford Escort Cosworth) + 1.11.6 Min. (1. Gruppe H über 2000 ccm)
12. Frank Merten/Ralph Merten (Citroen Saxo Kit-Car) + 1.16,2 Min. (1. Gruppe H bis 1600 ccm)
14. Helge Förster/Graf Felix von Wetphalen (Porsche
911) + 1.20,2 Min. (1. Gruppe 3 über 2000 ccm)
24. Christian Löffel/Hans-Friedrich Helfrich (Porsche 944) + 1.56,3 Min. (1.
Gruppe G)
32. Sven Langenfeld/Theresia Anthony (Suzuki Swift) + 2.17,1 Min. (1. Gruppe H
bis 1300 ccm)
39. Christian Pütz/Toni Pütz (Citroen Saxo) + 2.29,9
Min. (1. Gruppe N/F bis 1600 ccm)
WP-Bestzeiten:
Schmidt 3; Färber 1.
wichtige Ausfälle:
nach WP 1: Michael Schmiemann/Horst Feldmann (Opel
Kadett C) Antrieb
nach WP 1: Ingo Hanika/Peter Bechthold
(VW Golf) Bremsen
nach WP 1: Hanno Brocker/Ingo Brocker
(Ford Escort Cosworth) Turbo
